Keine Personenschäden
Unfall mit viel Blechschaden in der Ahrensböker Straße

Unfall mit geparktem Auto in der Ahrensböker Str.

(Foto: Werner Lutz)
Ein geparktes Auto wurde durch einen missglückten Überholversuch eines Stockelsdorfers in der Ahrensböker Str. gerammt und gegen den Bordstein gedrückt. Der Unfallverursacher landete im Vorgarten, zum Glück wurde niemand verletzt, nur der Smart hat wohl einen Totalschaden.
Um am Straßenrand geparkte Autos wird schnell ein Schlenker gemacht, so dass der Gegenverkehr abbremsen muss, oder aber die aus Richtung Hohlweg kommenden Fahrzeugführer können die hinter der Bergkuppe abgestellten Autos nicht rechtzeitig erkennen und dann kann es schon mal zu einem Auffahrunfall kommen.  Besonders kritisch kann es werden, wenn viele Autos hintereinander stehen und ein Ausweichen nicht mehr möglich ist.

Der Fahrer eines Seat Altea hatte sich am Donnerstag, 24.September 2020, dafür entschieden, dem vorausfahrenden Fahrzeug zu folgen und ebenfalls den an der Straßenseite abgestellten Smart trotz Gegenverkehr schnell noch zu überholen, aber er hatte sich verkalkuliert. Um nicht mit dem Gegenverkehr zusammenzustoßen lenkte er gegen den abgestellten Smart, dieser wurde durch den Aufprall quer auf die Fahrbahn befördert und sein Auto selbst kam erst im Vorgarten des nebenstehenden Gebäudes zum Stehen.  

Werner Lutz hatte den Smart extra für seine Frau vor dem Haus abgestellt, damit diese mit ihm zur Arbeit fahren konnte. Das Parken der Autos ist auf diesem Teilstück der Ahrensböker Straße erlaubt. „Wenn feststeht, dass wir den Wagen für längere Zeit nicht brauchen parken wir natürlich hinter dem Haus. Aber zum Ein- und Ausladen, oder gleich wieder wegfahren ist das zulässig habe ich mir extra noch einmal bestätigen lassen."

Seine Frau hatte sich schon die Jacke angezogen und war im Begriff die Wohnung zu verlassen, als es schepperte. Zum Glück war weder jemand am noch im Auto zu dieser Zeit und auch der Unfallverursacher kam körperlich nicht zu Schaden. Aber was passiert beim nächsten Mal?

Wer die Ahrensböker Straße überqueren möchte, aus den Stichstraßen wie dem Gertrud-Groth-Ring oder Erika-Tyska-Str. rausfahren möchte oder auch Schüler auf ihrem Weg zur Gesamtschule haben es schon häufig bemerkt: Auf der Ahrensböker Straße wird gerast. Besonders gern auf dem Teilstück zwischen Hohlweg und Mariental. 

Was könnte helfen, um den Verkehr in der Ahrensböker Straße sicherer zu machen? Fährt überhaupt noch jemand hier oder in der Segeberger Straße die zulässigen 50 km/h? Natürlich würden das alle Angesprochenen sofort bejahen, aber wie sieht die Realität aus? Wie messen? Vor Blitzern wird auf allen Social Media Kanälen sofort gewarnt, vor Geschwindigkeitsmessstationen wird abgebremst und hinterher wieder Gas gegeben oder noch nicht mal mehr das, weil es keine Konsequenzen nach sich zieht. Muss erst jemand überfahren werden, damit alle mal wieder wachgerüttelt werden?
Jörg Schiessler