Mutmaßlicher Einsatz von Reizgas im Discounter

In Lübeck-Buntekuh kam es Mittwoch, 17. Dezember, mutmaßlich zu einer gefährlichen Körperverletzung. Dabei erlitten mindestens zwei Personen Verletzungen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und
sucht Zeugen. Gegen 18 Uhr wurden die Polizei und die Feuerwehr wegen des Verdachts eines
Gasaustritts alarmiert. In einem Discounter in der Moislinger Allee hatten sich
im Kassenbereich mehrere Personen über Atembeschwerden beklagt. Eine 41-jährige
und eine 50-jährige Frau erlitten Atemwegsreizungen, die der Rettungsdienst vor
Ort behandelte.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, war das Gebäude bereits evakuiert worden. Die
Feuerwehr stellte keinen Gasaustritt fest. Aufgrund der beschriebenen Symptome
der beiden Lübeckerinnen und des punktuellen Auftretens der Atemreizungen geht
die Polizei derzeit davon aus, dass unbekannte Tatverdächtige ein Reizgas
versprüht haben könnten.
Die Polizeistation Buntekuh hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der
gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und bittet die Bevölkerung um
Mithilfe. Personen, die zum Tatzeitpunkt bei dem Discounter ebenfalls von
Atemwegsreizungen betroffen waren oder sonst zur Aufklärung des Sachverhalts
beitragen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Die Ermittler sind telefonisch unter 04 51-131 72 00 oder per E-Mail unter
buntekuh.pst@polizei.landsh.de zu erreichen.