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Mann misshandelt Hund und leistet Widerstand

[LÜBECK]

Ein Mann soll Freitagabend, 9. Januar, zunächst randaliert
und seinen Hund misshandelt haben. Bei der Gewahrsamnahme leistete der Mann
Widerstand. Die Polizei ermittelt zudem wegen eines Verstoßes gegen das
Tierschutzgesetz gegen den Lübecker. Der Hund kam ins Tierheim.

Anwohner riefen am Freitagabend gegen 21.50 Uhr die Polizei in ein
Mehrfamilienhaus in der Westhoffstraße, weil ein Besucher dort randalieren
würde. Die Polizeibeamten trafen den deutlich alkoholisierten 46-jährigen Deutschen aus
Lübeck mit dessen jungem Hund im Treppenhaus an. Zu dem Zeitpunkt lagen noch
keine Hinweise auf Straftaten vor. Der Mann erhielt die Aufforderung das Haus
und den Bereich um das Gebäude herum zu verlassen, dem soll er unter Protest
schließlich nachgekommen sein und dabei den Hund ruckartig hinter sich
hergezogen haben.

Kurz darauf wurden die Polizeibeamten, die zwischenzeitlich den Einsatzort
verlassen hatten von Passanten angesprochen. Die hätten an der Kreuzung zur
Brolingstraße einen Mann mit Hund gesehen, der mit der Hand gegen mehrere dort
parkende Autos geschlagen hätte. Der Mann hätte mehrfach so stark an der Leine
gezogen, dass der Hund durch die Luft geschleudert worden wäre.

Bei der beschriebenen Person handelte es sich um den bereits zuvor aufgefallenen
46-Jährigen. Die Polizeibeamten hielten den Mann in der Warendorpstraße an. Der
Mann kam abermals den Aufforderungen nicht nach, sondern beleidigte die
Anwesenden und baute sich vor einem der Beamten auf. Er soll belustigt auf den
Tatvorwurf der Beleidigung und des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz reagiert
haben. Zur Verhinderung weiterer Straftaten sollte der Mann in Gewahrsam
genommen werden, dagegen sperrte sich der Hundebesitzer. Er selbst und ein
Polizist rutschten dabei auf einer Eisschicht aus und fielen hin, blieben aber
unverletzt. Der Tatverdächtige wehrte sich weiterhin und beleidigte alle
eingesetzten Kräfte.Der Mann kam schließlich in das Gewahrsam beim 4.
Polizeirevier, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Widerstandes und des Verstoßes
gegen das Tierschutzgesetz gegen den Lübecker. Der augenscheinlich noch junge Hund wurde vom Tiertaxi in das Tierheim gebracht. Das Veterinäramt soll nun prüfen, ob der Mann grundsätzlich in der Lage ist,
einen Hund zu halten.

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