Polizei- und Rettungsdiensteinsatz an Berufsschulzentrum: Substanz in Klassenraum versprüht

An einer Berufsschule in Lübeck St. Lorenz Nord kam es am heutigen Donnerstag, 15. Januar, zu einem größeren Rettungsdienst- und Polizeieinsatz: Mehrere Schülerinnen und Schüler hatten aufgrund einer in einem dortigen Klassenraum versprühten Substanz über Kopfschmerzen und Übelkeit geklagt.
Einsatzkräfte des Rettungsdienstes sichteten die circa 20 Betroffenen, drei
Menschen erlitten leichte Verletzungen. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen
des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.
Gegen elf Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu dem
Berufsschulzentrum in der Georg-Kerschensteiner-Straße alarmiert. Ersten
Hinweisen nach sollte in einem dortigen Klassenraum im 1. OG eines
Gebäudekomplexes eine nicht näher identifizierte gasähnliche Substanz versprüht
worden sein. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich circa 20 erwachsene Schülerinnen
und Schüler in dem Klassenraum. Die Schülerinnen und Schüler konnten den
Klassenraum eigenständig verlassen, einige klagten über Kopfschmerzen und
Übelkeit. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes kümmerten sich um die Betroffenen vor Ort,
drei von ihnen wurden als leicht verletzt eingestuft. Nach erfolgter
medizinischer Sichtung musste keine weitere Behandlung erfolgen.
Die Feuerwehr Lübeck belüftete den betroffenen Klassenraum, sodass die
Räumlichkeiten nun wieder gefahrlos betreten werden können.
Die Polizei prüft jetzt die näheren Hintergründe des Geschehens: Bestandteil der
Ermittlungen ist die Klärung des Motivs und der Feststellung, wer die
gasähnliche Substanz in dem Klassenraum nach derzeitigem Sachstand versprühte.
Hierzu leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der
gefährlichen Körperverletzung ein.