Der Fahrer eines Daimler Benzverursachte Montag, 26. Januar, in Lübeck-Kücknitz einen Verkehrsunfall. Der Mann erlitt leichte Verletzungen. Neben seinem Mercedes wurden zwei weitere geparkte Pkw, ein
Anhänger sowie eine Litfaßsäule beschädigt. Vor Ort verdichtete sich der
Verdacht, dass der Fahrer des Mercedes unter dem Einfluss von Alkohol stand. Die
Polizei ermittelt jetzt gegen ihn wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs.
Nach derzeitigem Sachstand befuhr der 44 Jahre alte Mann (Staatsangehörigkeit:
Ukrainisch) gegen 20:40 Uhr den Ostpreußenring in Richtung Westpreußenring. Im
Kurvenbereich verlor er offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte
mit der Fahrzeugfront gegen einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Opel Astra.
Bedingt durch die Wucht des Aufpralls wurde der Astra auf einen davor geparkten
VW Passat geschoben, alle beteiligten Fahrzeuge wurden erheblich deformiert.
Auch an einem Bootsaufliegeranhänger und an einer Litfaßsäule am Fahrbahnrand
entstanden Sachschäden. Die Gesamtschadenshöhe beläuft sich nach einer ersten
Einschätzung auf circa 16 000 Euro. Ein Abschleppunternehmen kümmerte sich um
den Abtransport der Fahrzeuge.
Hinweisen nach soll der Unfallverursacher kurz vor dem Verkehrsunfall nur sehr
langsam und im Bereich des Kornwegs teils in Schlangenlinien gefahren sein.
Während der Verkehrsunfallaufnahme stellten die Beamten der Polizeistation
Kücknitz starken Alkoholgeruch bei dem stark lallenden 44-Jährigen fest. Zu
einem Atemalkoholtest war der Mann nicht in der Lage. Deswegen ordneten die
Polizisten die Entnahme einer Blutprobe an, stellten den Führerschein sicher und
untersagten dem in Lübeck wohnenden Mann bis auf Weiteres die Nutzung
fahrerlaubnispflichtiger Kraftfahrzeuge.