Verdacht: Busfahrerin unter Einfluss berauschender Mittel

Zeugen meldeten Donnerstag, 12. Februar, der
Polizeileitstelle in Lübeck den Verdacht der Trunkenheit einer Busfahrerin in
Lübeck-Kücknitz. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten Hinweise auf den
Einfluss berauschender Mittel bei der 40-jährigen Fahrerin fest, ordneten die
Entnahme einer Blutprobe an und beschlagnahmten den Führerschein. Bei dem
Vorfall wurde niemand verletzt. Gegen 19 Uhr erhielt die Polizeileitstelle Meldungen von Fahrgästen über eine
Busfahrerin, die in Kücknitz einen Bus, der vom Lübecker ZOB zum Skandikai
fahren sollte, in Schlangenlinien und teilweise in den Gegenverkehr geführt
haben soll. Dabei sei es ersten Erkenntnissen zufolge zu der Gefährdung eines
Fußgängers gekommen. An der Kreuzung Solmitzstraße/Kirchplatz sei sie zudem
auf einen verkehrsbedingt wartenden Pkw aufgefahren. Der Zusammenstoß hat nach
dem aktuellen Ermittlungsstand keine Schäden verursacht.
Die eingesetzten Polizeibeamten stellten bei der Busfahrerin weitere Hinweise
auf den Einfluss berauschender Mittel fest und ordneten die Entnahme einer
Blutprobe an, um einen möglichen Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten
nachweisen zu können. Zudem beschlagnahmten die Polizisten den Führerschein und
die Fahrerkarte der 40-Jährigen (deutsche Staatsangehörigkeit).
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des
Straßenverkehrs infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer
berauschender Mittel aufgenommen. Personen, die sich nicht im Bus befunden
haben, die aber durch den Bus gefährdet wurden, werden gebeten sich bei der
Polizei unter 04 51-131 73 00 zu melden.