Im Mehrfamilienhaus bricht Feuer aus

Bewohner einer Dachgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus in
der Rudolf-Groth-Straße in Lübeck wären in der Nacht zum heutigen Montag (9. März) von einem
Knallgeräusch geweckt worden und hätten dann einen Brandgeruch wahrgenommen. Die
hinzugerufene Feuerwehr entdeckte einen Brand in dem über der Wohnung
befindlichen Spitzboden und konnten den im Laufe der Nacht löschen. Personen
wurden nicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache
aufgenommen. Eine 22-jährige Frau und ihr 24-jähriger Partner wären gegen 1.30 Uhr in der
Nacht von einem Knall geweckt worden. Sie hätten festgestellt, dass die Decke
warm gewesen wäre und hätten ein knisterndes Geräusch über ihrer Wohnung im
Dachgeschoss gehört.
Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei hatte sich bereits Rauch in dem
Bereich des Dachbodens verbreitet. Alle Bewohner wurden für die Dauer des
Einsatzes in einen bereitgestellten Bus der Stadtwerke untergebracht.
Laut der Feuerwehr hatte sich das Feuer in der Zwischendecke des Dachgeschosses
und Spitzbodens ausgebreitet. Bis 04.30 Uhr war das Feuer gelöscht und das
Gebäude durchlüftet worden. Alle Bewohner bis auf das Paar aus dem Dachgeschoss
konnten in ihre Wohnung zurückkehren. Die Frau und der Mann kamen zunächst in
einem Hotel unter. Die betroffene Wohnung ist für die Klärung zur Brandursache
beschlagnahmt.
Das Kommissariat 11 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Nach ersten
Erkenntnissen dürfte ein technischer Defekt den Brand ausgelöst haben. Die
Schadenshöhe steht aktuell noch nicht fest.