„Keine Panik vor Mechanik“ – Kleine Forscher ganz groß
Elf Stationen wurde ausprobiert, was das Zeug hält
Wer glaubt, Mechanik sei nur etwas für große Tüftler mit Schraubenschlüssel, hat die Rechnung ohne die Vorschulkinder aus Stockelsdorf gemacht. Unter dem Motto „Keine Panik vor Mechanik“ wurde im Rathaus wieder geforscht, gebaut und gestaunt, und das mit ordentlich Neugier im Gepäck. Bereits zum zehnten Mal organisierte die Bürgerstiftung Stockelsdorf das beliebte Projekt im Vorfeld der Kinderuni. An vier Tagen verwandelte sich das Rathaus vormittags in ein kleines Wissenschaftslabor, in dem 125 angehende Erstklässlerinnen und Erstklässler zwischen 9 Uhr und 11:30 Uhr auf Entdeckungsreise gingen.
An insgesamt elf Stationen wurde ausprobiert, was das Zeug hält: Es klang, leuchtete, drehte und zog, denn Themen wie Akustik, Optik, Mechanik, Luft und Magnetismus wurden nicht nur erklärt, sondern vor allem erlebt. Besonders hoch im Kurs: die Mitmach-Stationen. Hier entstanden mit viel Begeisterung Zauberkreisel und kleine Raketen, selbstverständlich mit ausreichend „Wow-Effekt“ für zu Hause. Verpackt wurden die selbstgebauten Meisterwerke in Rucksäcke, die von der Bürgerstiftung spendiert wurden.
Ein großes Dankeschön geht an das Fortbildungswerk der Wirtschaft (FAW), das nicht nur die spannenden Experimentierstationen kostenlos zur Verfügung stellte, sondern auch tatkräftig beim Auf- und Abbau unterstützte – quasi die „unsichtbaren Helden“ hinter den Kulissen. Unterstützt wurde das Projekt zudem von den Vorstandsmitgliedern Brigitte Rahlf-Behrmann und Angela Prühs sowie 13 engagierten Mitarbeitenden der Offenen Ganztagsschule OGGS). Ganz nebenbei konnten viele Kinder schon erste Kontakte für ihren baldigen Schulstart knüpfen, denn viele Kinder lernten so ihre zukünftigen Betreuerinnen und Betreuer schon mal kennen. Forschen verbindet eben.
Die meisten Gruppen kamen ganz sportlich zu Fuß zum Rathaus, während die Kinder aus Curau entspannt mit dem Kleinbus anreisten, fast wie kleine Wissenschafts-Delegationen auf großer Mission. Zum Abschluss gab es für die betreuenden Fachkräfte ein kleines Dankeschön in Form von Gutscheinen. Und bei allen Beteiligten war schnell klar: Die Neugier ist geweckt und die Vorfreude auf das nächste Forschungsprojekt im kommenden Jahr jetzt schon riesig.