Feuer auf Segelyacht in Lübecker Bucht
In der Lübecker Bucht brannte Dienstagnachmittag, 1. Oktober,
ein Segelboot. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich das Boot bereits im
Vollbrand. Ein Segler, der sich auf der Yacht befunden hatte, rettete sich
selbst und wurde von einer Motoryacht aufgenommen. Der Mann erlitt leichte
Verletzungen. Ein Seenotretter schleppte das Boot zum Ostpreußenkai, wo es über
Nacht sank. In den nächsten Tagen sind Bergungsmaßnahmen geplant.
Gegen 14:15 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis, über ein brennendes Boot, das sich
etwa 3500 m von Travemünde entfernt auf der Ostsee befinden sollte. Die
Information wurde an die Rettungsleitstelle See der Deutschen Gesellschaft zur
Rettung Schiffbrüchiger in Bremen weitergegeben. Die Rettungsleitstelle in
Bremen übernahm die Koordination des Einsatzes.
Polizeikräfte der Wasserschutzpolizei und Seenotretter suchten die Segelyacht
auf. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass der 73-jährige Segler, sich mit einer
Rettungsinsel retten konnte und bereits von einer Motoryacht aufgenommen worden
war. Mit leichten Verletzungen wurde der Mann aus Nordrhein-Westfalen von einem
Seenotretter zur weiteren medizinischen Versorgung an Land gebracht.
Ein weiterer Seenotrettungskreuzer unternahm einen Löschversuch. Nachdem die
Flammen unter Kontrolle gebracht worden waren, schleppten die eingesetzten
Kräfte das Boot zum Ostpreußenkai. Dort sank es über Nacht. In den nächsten Tagen sollen die Bergungsmaßnahmen anlaufen. Nach dem aktuellen Erkenntnisstand ist das Feuer in der Küche der
Segelyacht ausgebrochen. Die Brandursache ist unklar, die Ermittlungen dauern
an.