Sana Kliniken Lübeck sensibilisieren für Volkskrankheit Diabetes
Weltdiabetestag am 14. November
Am heutigen 14. November findet der Weltdiabetestag statt. Weltweit wird an diesem Tag auf die chronische Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus aufmerksam gemacht – eine der häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland. Etwa neun Millionen Menschen leben in Deutschland mit Diabetes, Tendenz steigend. „Uns ist wichtig, dass Betroffene verstehen: Niemand bekommt Diabetes, weil er einmal oder gelegentlich zu viel Zucker‘ gegessen hat“, erklärt Dr. Beate Fischer, Ärztliche Leitung der Sektion Diabetologie, Ernährungs- und Stoffwechselmedizin an den Sana Kliniken Lübeck. Diabetes mellitus tritt in zwei Hauptformen auf: Beim Typ 1 Diabetes kann die Bauchspeicheldrüse durch eine körpereigene Entzündung kein Insulin mehr bilden. Insulin muss daher lebenslang gespritzt werden. Beim häufigeren Typ 2 Diabetes wirkt das körpereigene Insulin meist nicht mehr richtig. Ursache dafür können das Alter und eine erbliche Veranlagung sowie Übergewicht, Fehlernährung und Bewegungsmangel sein. Bei den letzten drei Risikofaktoren setzt die Behandlung an, erst danach kommen Tabletten und eventuell Insulin zum Einsatz.
An den Sana Kliniken Lübeck werden Menschen mit Diabetes umfassend und nach modernen Leitlinien behandelt. Das Diabeteszentrum unter der Leitung von Dr. Beate Fischer erhielt von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) das Siegel „Diabeteszentrum DDG“. Die Zertifizierung steht für eine qualitativ hochwertige, interdisziplinäre und patientenorientierte Versorgung und gewährleistet, dass Betroffene nach neuesten Standards versorgt werden.
Diabetes ist im Klinikalltag sehr präsent: Etwa jeder fünfte stationäre Patient in den Sana Kliniken Lübeck hat laut Einschätzung der Diabetologin eine Diabeteserkrankung, was dem bundesweiten Klinikdurchschnitt entspricht. Während des stationären Aufenthalts werden Betroffene engmaschig begleitet. Die Blutzuckerwerte werden regelmäßig kontrolliert, die Medikation individuell angepasst und das interdisziplinäre Team aus Ärztinnen und Ärzten, Diabetesberaterinnen und Ernährungsfachkräften sowie Pflegefachpersonen unterstützt die Patientinnen und Patienten intensiv im Umgang mit ihrer Erkrankung. „Viele nutzen die Zeit im Krankenhaus, um ihren Diabetes noch besser zu verstehen und mehr Sicherheit im Alltag zu gewinnen“, betont Dr. Beate Fischer. „Wir geben ihnen das Wissen und die Unterstützung mit, die sie brauchen, um auch nach der Entlassung gut mit ihrer Erkrankung zurechtzukommen.“