Zahlreiche Glätteunfälle in Lübeck und Ostholstein

Am vergangenen Wochenende (2. Januar bis 5. Januar) ereigneten sich in
der Hansestadt Lübeck und dem Kreis Ostholstein witterungsbedingt insgesamt 35
Verkehrsunfälle. Zudem kam es in Lübeck zu einer Gefährdung durch
herabrutschende Schneemassen von einem Kirchendach. In Ostholstein erlitten
sechs Personen leichte Verletzungen und ein Kind wurde schwer verletzt. In
Lübeck gab es keine Verletzten.
Im Kreis Ostholstein ereigneten sich insgesamt 21 Verkehrsunfälle, die
mutmaßlich durch glättebedingt waren. Die meisten dieser Unfälle passierten am
vergangenen Freitag (2. Januar), indem die Fahrzeuge von der Fahrbahn abkamen.
Ein schwerer Verkehrsunfall geschah auf der Landesstraße 216. Eine 31-jährige
Ostholsteinerin befuhr die Straße von Scheelholz kommend in Richtung Schönwalde.
Sie geriet mit ihrem schwarzen Renault ins Schleudern und kam nach links von der
Fahrbahn ab. Das Fahrzeug prallte frontal gegen einen Baum und kam dort zum
Stehen.
In dem Renault befanden sich zum Unfallzeitpunkt fünf Kinder im Alter bis zu neun
Jahren. Vier Kinder erlitten leichte Verletzungen und ein dreijähriges Kind kam
mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Fahrerin wurde leicht
verletzt. An dem Renault entstand Totalschaden.
Bei einem weiteren Unfall geriet ein Fahrzeugführer bei Ratekau in den Graben
und zog sich leichte Verletzungen zu.
In Lübeck kam es zu 15 Verkehrsunfällen, bei denen niemand verletzt wurde. In
zwei Fällen leitete die Polizei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des
unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein. Am Freitag (2. Januar) gegen 17:35
Uhr überfuhr am Berliner Platz ersten Erkenntnissen zufolge ein Pkw einen
E-Scooter, der auf die Fahrbahn gerutscht war. Gegen 19:45 Uhr rutschte nach
derzeitigem Ermittlungsstand ein Pkw in der Katharinenstraße gegen ein parkendes
Fahrzeug. In beiden Fällen setzten die Fahrzeugführer ihre Fahrt fort.
In der Lübecker Innenstadt wurde zudem eine Gefahrenstelle an der Jakobi-Kirche
gemeldet. Dort rutschte Schnee und Eis vom Dach der Jakobi-Kirche. Die Polizei,
die Feuerwehr und der Kommunale Ordnungsdienst Lübeck sicherten die
Gefahrenstelle ab.