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Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

[GRÖMITZ]

Zwei Polizeibeamte wurden Sonnabend, 7. März, zu einer hilflos am Boden liegenden Person in Grömitz gerufen. Während des Einsatzes verhielt sich der Mann aggressiv und griff die Polizeibeamten mit Faustschlägen an. Ein Polizist war im Anschluss nicht mehr dienstfähig. Die Polizei hat ein
Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen und des tätlichen
Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Der Mann verhielt sich den Polizeibeamten gegenüber aggressiv. Als die Polizisten den 35-Jährigen zur Eigensicherung durchsuchten, griff er sie an und
schlug mit seiner Faust gegen die Köpfe der Beamten. Der Mann wurde mittels des
Einsatzes von Pfefferspray und durch die Unterstützung weiterer Polizeibeamter
aus Neustadt und Lensahn unter Kontrolle gebracht. Die Polizisten legten dem
35-Jährigen Handfesseln an.

Anschließend übergaben die Polizeibeamte den Mann an den Rettungsdienst. Der
Ostholsteiner wurde in ein Krankenhaus gebracht und verblieb dort zur weiteren
medizinischen Behandlung. Eine Richterin des Amtsgericht Lübeck ordnete zur
Feststellung des Blutalkoholwertes die Entnahme einer Blutprobe an.

Am Einsatzort stellten die Einsatzkräfte das Fahrrad sowie zurückgelassene
Wertsachen des Ostholsteiners sicher.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands
gegen und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gegen den 35-jährigen
Mann (Staatsangehörigkeit: rumänisch) eingeleitet. Ein Polizeibeamter war nach
dem Einsatz nicht mehr dienstfähig.

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