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Bilanz der Polizeidirektion Lübeck zum Einsatzgeschehen aufgrund der Wetterlage

[LÜBECK/OSTHOLSTEIN]

Seit Freitag, 9. Januar, 00.00,  hat die Polizeidirektion Lübeck in der Hansestadt und im Kreis Ostholstein Stand 1Sonntag, 4:30 Uhr, insgesamt zehn Verkehrsunfälle aufgrund von Glätte oder Schnee registriert. In den meisten Fällen blieb es bei Blechschäden, in drei Fällen wurden Menschen in Ostholstein leicht verletzt. Ferner
musste die Polizei bei neun wetterbedingten Einsätzen unterstützen; es kam an einigen Orten zu Schneeverwehungen, vereinzelt stürzten Bäume auf die Fahrbahnen.

Seit Mitternacht haben sich in der Hansestadt Lübeck zwei Verkehrsfälle im
Zusammenhang mit der aktuellen Wetterlage ereignet. Zu Blechschäden kam es in
der Damaschkestraße und in der Boelckestraße in Travemünde rutschte ein Pkw im
Kurvenbereich gegen eine Mauer.

In Ostholstein zählte die Polizei bis 14:30 Uhr acht Verkehrsunfälle aufgrund von
Schnee- und Glätte, in drei Fällen erlitten Menschen leichte Verletzungen. In
Malente prallte ein Pkw aufgrund von Glätte gegen einen Baum, in Scharbeutz kam
auf der Kreisstraße 37 ein Mercedes von der Fahrbahn ab und in Oldenburg zogen
sich Fahrzeuginsassen im Rahmen eines Auffahrunfalls leichte Verletzungen zu.
Bei fünf weiteren Verkehrsunfällen in Ostholstein wurden keine Menschen verletzt:

So kam im ostholsteinischen Göhl der Fahrer eines Pkw auf der dortigen
Kreisstraße von Augustenhof kommend von der Fahrbahn ab, er blieb nach
derzeitigem Stand unverletzt. Das ebenfalls vor Ort im Graben stehende
Feuerwehrfahrzeug war an dem Verkehrsunfall nicht beteiligt. In Kasseedorf prallte ein PKW gegen einen großen Stein, es liefen Betriebsstoffe aus. In Süsel geriet das Fahrzeug eines Postzustellers gegen einen Stromkasten. Und in Stockelsdorf musste die Polizei ausrücken, weil ein Pkw in der Straße An der
Ulme im Graben gemeldet wurde.

Freitagmorgen wurde die Polizei in Oldenburg/Holstein aufgrund eines gestürzten
Mannes am Fuße der Steilküste in Höhe des Begräbniswaldes in Wangels alarmiert.
Der schwer verletzte 47 Jahre alte Ostholsteiner stürzte nach bisherigen
Erkenntnissen ohne Fremdeinwirkung und musste zur weiteren Behandlung von der
Besatzung eines Rettungshubschraubers in ein Krankenhaus gebracht werden.

Im Zusammenhang mit der Wetterlage kam es zu neun weiteren Polizeieinsätzen, davon
vier in Lübeck und fünf in Ostholstein. In Ostholstein meldeten Anrufer im Bereich
Schwienkuhlen, Klenzau, Fehmarn, Schashagen und Bosau Schneeverwehungen. In
Altjellingsdorf steckte ein Fahrzeug in Höhe des dortigen Flugplatzes in einer
Schneewehe fest. Auf dem Parkplatz Ostseeblick an der BAB1 drohte eine
Überdachung aufgrund des Windes abzureißen. In Lübeck wehten einzelne Weihnachtsbäume auf die Straße, im Bereich des Moislinger Bergs und des Holzwegs stürzte jeweils ein Baum auf die Fahrbahn.

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